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schaber.

 

Auf Augenhöhe

 

Die Bilder von Klaus-Peter Schaber sind auf Augenhöhe mit der Zeit. Die quadratischen Leinwände sind klassisch bemalt, besprüht oder es sind ältere Werke aufgeklebt, die zuvor meist als Objekt einen Prozess durchlaufen haben – zerschnitten, verbrannt oder  gefaltet. Die Künstler des Kubismus haben vor über hundert Jahren die Welt zerlegt und anschließend wieder synthetisch in neue Ordnungen gebracht. Heute erscheinen die Werke wie Dokumente einer verlorenen Zeit. Sie sind Substrat, ohne dass dies die Künstler geplant haben. Dieser dokumentarischen Dimension hat sich Klaus-Peter Schaber in seinem Werk seit seinen Studienzeiten angenähert. Er hat das Dokumentieren zu seinem künstlerischen Prinzip erhoben.Der Moment der Beobachtung wirkt angehalten, die Zeit wird sichtbar gemacht. Die Werke sind greifbar, stofflich und präsent.

Nun erwartet sie eine neue Reise in die digitale Welt, um dort ihre Funktion als Dokument einer Bestandsaufnahme des Jahres 2019 zu fungieren. Die Prozesshaftigkeit hat die  historischen oder biografischen Orte konsequent reduziert, das Wesentliche ist herausgefiltert. Die Sedimente enthalten Wahrheit und bei all ihrer Stofflichkeit wirken sie zerbrechlich und zart. Auf Augenhöhe mit der Zeit zu sein ist wohl die größte Sehnsucht der Kunst und des Lebens. Der Werkblock 19 ist eine Zeitreise und eine Reise wert.

 

Peer Gessing, 2019

 
 
 

CV

 

1963 BORN IN GAILDORF/GERMANY, lIVES AND WORKS in Schwäbisch Hall/GERMANY

1985-1990 StudIES IN FINE ART AND PAINTING aT THE ACADEMY OF ART IN STUTTGART

1986-1991 STUDIES IN PolitiCS aT THE UNIVERSITY OF Stuttgart

1991-1994 STUDIO AWARD OF THE ACADEMY OF ARTS STUTTGART 

1992-1994 GradUATION AWARD OF THE REGION BADEN-WÜRTTEMBERG

SINCE 1996 COLLEGE PROFESSOR

SINCE 2001 VISITING LECTURER IN 

FINE ARTS And Intermedial PRESENTATION aT THE NATIONAL SEMINAR FOR DIDACTICS AND EDUCATION HEILBRONN 

SINCE 2014 VISITING LECTURER IN TECHNICAL DIDACTICS AND FINE ARTS AT THE UNIVERSITY HEIDELBERG

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